Workshops

1. Annerschd als gedenkt

Ach wie schön muss doch das Studentenleben sein! Nur ein paar Vorlesungen in der Woche und dann diese langen Semesterferien. So lässt es sich doch leben! Wir alle begegnen dieser Aussage häufig aber wirklich identifizieren können wir uns damit jedoch nicht. Für die Abgaben schlagen wir uns die Nächte um die Ohren und tagsüber versuchen wir Vorlesungen, Recherchen und den Nebenjob unter einen Hut zu bekommen. Die Folgen Schlafmangel, Kopfschmerzen und Rastlosigkeit. Alle samt Symptome von Stress. Das sich dieser in unserem Studiengang nicht vermeiden lässt ist logisch.

Dieser Hopo widmet sich den verschiedenen Arten von Stress und dient der Erarbeitung von Konzepten, um mit diesem umgehen zu können. Ein Fokus liegt hierbei auf der Stress-Prävention und den Techniken der Entspannung, um den gravierenden Folgen von Stress entgegenwirken zu können und langfristige Lösungsansätze zu finden.

 

2. Das Modell PIT – Annerschdwu is annerschd?

Der Workshop dient einer offenen Diskussion über Form, Inhalt und Funktion des PITs. Jedes Semester findet das PIT an einem neuen Ort statt. Jedes Semester machen sich Aktive intensiv Gedanken um die Ausgestaltung des Treffens. Trotzdem finden sich fast „traditionell“ viele gleiche Elemente wieder. Das wirkt sich auch auf die Außenwahrnehmung des PITs aus. Steht hier eher die inhaltliche Auseinandersetzung oder die Abendgestaltung im Vordergrund? Wir wollen mit euch darüber diskutieren, welche Bestandteile unersetzlich sind, was überdacht werden könnte und wo wir uns Spielraum wünschen. In einer Betrachtung seiner Anfänge setzen wir uns auch mit der Rolle des PITs auseinander.

 

3. Deeper Learning – zeitgemäße Wissensvermittlung

Lehrinhalte und Lernmedien verändern sich permanent. Der Großteil der heute praktizierten Formen der universitären Wissensvermittlung basiert auf Lehrveranstaltungsarten, die teilweise seit langer Zeit unverändert, Jahr für Jahr, wiederholt wurden. Vor diesem Hintergrund gehen wir der Frage nach, ob die an unseren Universitäten und Hochschulen praktizierten Formate heutzutage noch zeitgemäß sind.

Folgend wollen wir uns gemeinsam auf die Suche nach innovativen Konzepten der kritischen und anregenden Wissensvermittlung begeben und zukunftsfähige Alternativen entwickeln.

 

4. Die gläserne Fachschaft

Für viele Studierende ist die Fachschaft nur ein institutionalisierter Saufverein, der ab und zu Parties organisiert und gerade noch für die Beschaffung von Altklausuren zu gebrauchen ist. Wie kommen wir also von so einem Image weg und schaffen es hochschulpolitische Arbeit in den Fokus der Studierenden zu rücken?

In diesem Workshop möchten wir mit euch über Kommunikation und Transparenz einer Fachschaft diskutieren: Welches Selbstverständnis haben wir hinsichtlich unserer Rolle als Kommunikator? Welche Mittel und Plattformen werden genutzt? Wie schaffen wir Transparenz über unsere Arbeit ohne die Studierenden zuzuspammen oder sensible Themen an die Öffentlichkeit zu tragen?

Wie können wir gläsern sein ohne das Glas zum Überlaufen zu bringen?

 

5. Es gäb jo anoch anneres zu seh – Wenn über Interdisziplinarität geredet wird

Auch wenn Stadt- und Raumplanung als Thema schon breit aufgestellt ist, wird an vielen unserer Hochschulen Interdisziplinarität als besondere Qualifikation betont. Wie interdisziplinär ist euer Studium tatsächlich? Ist Interdisziplinarität immer sinnvoll, oder gibt es Grenzen, an denen sich unser Studienfach von anderen Inhalten abgrenzen sollte?

In diesem Workshop betrachten wir nicht nur Studieninhalte, sondern tauschen uns auch über interdisziplinäres Uni-Leben aus. Guckt ihr auch mal in fremden Fachschaftsbüros vorbei?

Wir wollen Formate für fachübergreifende Lehrveranstaltungen oder auch Vernetzung über Credit Points hinaus entwickeln. Es wird interdis(s)ziplinär!

 

6. Gemeinsam einsam genervt im Team?

Gruppenarbeit ist allgegenwärtig in unserem Studium. Bei der Einteilung von Gruppen wird regelmäßig deutlich, wie wichtig es ist, am Ende in einer Gruppe zu landen, in der man gut zusammenarbeiten kann. Aber warum klappt es eigentlich mit manchen Kommiliton*innen besser als mit anderen? Und was macht man, wenn sich eine ungewünschte Gruppendynamik entwickelt hat? Wann und in welcher Form sollten solche Auseinandersetzungen geführt werden? Ist nur noch mit denselben Leuten zusammen zu arbeiten eine Lösung? Und wie wichtig oder sinnvoll ist es eigentlich, dass fast alle unsere Abgabeleistungen im Team erarbeitet werden?

 

7. Wo ist die Fachschaft? – Wie positioniert sich die Fachschaft?

Euch stört mal wieder etwas gewaltig an eurer Hochschule? In vielen Situationen scheint es in der Fachschaftsarbeit fast unumgänglich zu sein, sich als Fachschaft zu positionieren. Doch wie positioniert man sich überhaupt am besten und wie wird dafür gesorgt, dass auch die Studierendenschaft davon erfährt? Und wo sollte die Grenze zwischen eigenem Idealismus und den Interessen der Studierendenschaft gezogen werden?

In diesem Workshop soll sich gemeinsam darüber ausgetauscht werden, wie die Fachschaft am besten Stellung beziehen kann, wie diese Positionen festgehalten werden können und die Studierendenschaft sich repräsentiert und abgeholt fühlt.

 

8. Hallo, wir sind die Fachschaftsvertretung

Fachschaftsvertretungen gibt es an fast allen Hochschulen und überall wird das Fakultätsleben mitgestaltet. An allen Ecken sieht man deren Logo aufblitzen und irgendeine Party scheint auch immer vorbereitet zu werden. Aber warum gibt’s die denn sonst noch? Wir wollen mit euch über die Rollen der Fachschaftsvertretung an unseren Hochschulen plaudern. Welche Ziele, Rollen und welche Aufgaben haben sie? Welches Selbstverständnis legen die Vertretungen an den Tag und welche Unterschiede gibt es von Hochschulstandort zu Hochschulstandort? Wie unterscheidet sich die Organisation von Stadt zu Stadt? Wir wollen in offener Runde mit euch über die Fachschaftsräte reden und den Austausch fördern. Wer weiß? Vielleicht kann man noch voneinander lernen.

 

9. Raumplanungsfachgesimpel vs. Stammtischargument

Wie kann die noch sehr junge Disziplin Raumplanung und deren Ideale und Interessen kommuniziert werden, damit alle sie verstehen? Wie können Stammtischargumente gekontert werden, ohne sich im Fachwort-Dschungel zu verirren?

Stell dir vor, du sitzt mit Trump am Tisch und musst ihm in seiner Sprache erklären, warum unsere Grundsätze der Raumplanung Sinn machen. Wir werden uns im HoPo damit auseinandersetzen, wie simples, zielführendes und verständliches Artikulieren mit Raumplanungsthemen funktionieren kann und klären die Frage, ob wir uns dabei auf ein geistiges Niveau eines Trump begeben müssen.

 

10. Worthülse Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit – ein Wort mit 100 % Trefferquote beim Bullshit Bingo in langen Vorlesungen oder doch ein für die Zukunft unserer Städte essenzielles Konzept? Wir versuchen gemeinsam zu definieren was Nachhaltigkeit eigentlich ist und für uns als Stadtplaner*innen bedeutet. Wir tauschen uns darüber aus, welche Rolle Nachhaltigkeit in unserem Studium spielt: ist sie integraler Bestandteil oder schmückende Worthülse in der Studienordnung? Im Anschluss diskutieren wir, welchen Stellenwert Fragen der Nachhaltigkeit in einem Planungsstudiengang haben sollten, vor allem mit dem Wissen, dass ein beträchtlicher Anteil der uns zu Verfügung stehenden finanziellen und materiellen Ressourcen durch den Bausektor verbraucht werden.

 

11. Über Geld reden – Wie finanziere ich mein Studium?

Über Geld redet man nicht? Wir schon! Ob BAföG, Stipendium, Eltern, Job neben dem Studium – es gibt verschiedene Einnahmequellen, um sich ein Studium zu finanzieren. 2016 verfügten Studierende durchschnittlich über 918 Euro im Monat. Dabei gibt es jedoch große persönliche und regionale Unterschiede – Geldprobleme sind so alltäglich wie vielfältig. Wir wollen uns über die verschiedenen Erfahrungen austauschen: Welche finanziellen Schwierigkeiten habt ihr im Studium erlebt? Wie realistisch sind die festgesetzten Bedarfssätze staatlicher Leistungen? Wie werden studentische Beschäftigte an den Hochschulen bezahlt? Außerdem gibt es Input zu Finanzierungsmöglichkeiten (darunter auch weniger bekannte).

 

12. Frischer Wind im Fachschaftsrat

Das Semester ist schon wieder vorbei, und damit verabschieden sich die nächsten alteingesessenen Fachschaftsmitglieder. Es geht aufs Neue darum Studis für die Fachschaft zu gewinnen und das ist gar nicht so einfach. Was können wir tun, um neue Studis für die Fachschaftsarbeit zu begeistern, die für frischen Wind sorgen? Wie können wir uns als Fachschaft gut präsentieren und wie erreichen wir Studienanfänger*innen am besten? Und wie geben wir unser Wissen am besten an die neuen Mitglieder weiter?

In diesem Workshop tauschen wir Erfahrungen aus, sammeln Ideen und reden über Probleme mit der Nachwuchsgewinnung. Wir gehen auf verschiedenste Mittel ein, mit denen man Studis erreichen kann, von Social-Media-Kanälen, über Plakatieren bis zur Ersti-Woche. Zudem diskutieren wir die Problemstellungen und Möglichkeiten der einzelnen Fachschaften, um gute Ideen mit nach Hause bringen zu können.

 

13. Prüfungen: geschrieben, geschoben, gesichtet, gefochten. Kennst du deine Rechte?

Alle Semester wieder, kommt das Prüfungskind. Auf die Erde nieder, da wo wir Studis sind. Dieses HoPo richtet sich an Studierende, die ihre Prüfungsordnung im Detail kennen lernen möchten sowie Interesse daran haben, welche Rechte und Möglichkeiten im Vergleich dazu an anderen Universitäten gelten. Jede Hochschule hat, was Prüfungen angeht, ihre kleinen Eigenheiten und wo könnte man diese besser unter Beschau nehmen, um vielleicht auch mit Missständen aufräumen zu können, als auf einem HoPo? Wir werden Inhalte wie Form, Termin, Korrektur, Bewertung, Einsicht, Anfechtung, Beurkundung von Prüfungsleistungen aus den Prüfungsordnungen vergleichen und gemeinsam diskutieren, inwieweit Komplikationen in der Praxis bestehen. Mal unzufrieden mit einer Bewertung gewesen? Bringe uns deine Geschichte mit!

 

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